Mit dem Agglomerationsprogramm (www.aggloprogramm.org) koordiniert der Verein Agglo Basel die übergeordnete und integrierte Planung von Landschaft, Siedlung und Verkehr im Perimeter der trinationalen Agglomeration Basel. Durch die enge Zusammenarbeit der Akteure im Verein Agglo Basel wird eine ganzheitliche Betrachtung und eine aufeinander abgestimmte Entwicklung in allen Bereichen sichergestellt.

Die Agglomeration Basel steht dabei vor besonderen Herausforderungen. Als Knotenpunkt von internationaler Bedeutung ist sie nicht nur eine wichtige Station auf der europäischen Nord-Süd-Transitachse, ihre Verkehrssituation ist zudem geprägt von Überlagerungen im regionalen, nationalen und internationalen Personenverkehr auf Schiene und Strasse. Da auch das individuelle Mobilitätsbedürfnis weiter zunehmen wird, kann die Agglomeration Basel die verkehrlichen Auswirkungen in der Zukunft nur mit einem starken Verbund aus öffentlichem Verkehr, motorisiertem Individualverkehr sowie Fuss- und Fahrradverkehr bewältigen. Mit einer integrierten Planung kann die Verkehrs- und Umweltbelastung verringert und die Lebensqualität in der Agglomeration erhöht werden.

Alle diese Planungen in den Bereichen Landschaft, Siedlung und Verkehr werden in einem Agglomerationsprogramm zusammengefasst, das aus einem gemeinsamen Zukunftsbild und erarbeiten Strategien und Massnahmen zu dessen Umsetzung besteht. Das Agglomerationsprogramm wird alle vier Jahre beim Schweizer Bund zur Mitfinanzierung der Massnahmen eingereicht. Der Bund beteiligt sich mit einem Anteil von 30 bis 50 % an den Investitionskosten förderungswürdiger Projekte und finanziert auch grenzüberschreitend angelegte Projekte mit.

Was ist ein Agglomerationsprogramm?

Das Bundesamt für Raumentwicklung hat einen kurzen Infofilm zu den Agglomerationsprogrammen erstellt.

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