Der Mitwirkungs­prozess

Der Prozessablauf ist anhand von Mit­wirkungs­veran­staltungen struk­turiert, die wiederum eng an den je­weiligen inhalt­lichen Ent­wicklungs­schritten (sog. Meilensteine) des Agglo­merations­programms selbst ausgerichtet sind.

Damit erhalten die Akteure die Gelegenheit, jeden einzelnen Entwicklungsschritt aktiv zu begleiten und in den einzelnen Phasen der Konkretisierung jeweils eigene Ideen und Interessen einbringen zu können. Mitwirkung in der 3. Generation ist damit keine einmalige „Turnhallen-Konferenz“, sondern fordert ein beständiges Engagement über einen längeren Zeitraum hinweg. Sie erfolgt auf zwei Ebenen: In Form von zentralen Mitwirkungsveranstaltungen, die immer dann stattfinden, wenn für die einzelnen Konkretisierungs­schritte des trinationalen Agglomerations­programms wichtige Entscheidungen vorbereitet bzw. abgestimmt werden sowie in Form von dezentralen laufenden Kooperations­prozessen, in denen die jeweiligen Spezifika der einzelnen Korridore kooperativ erarbeitet werden.

Teilnahme

Entsprechend dem Prozessdesign kann die Mitwirkung auf zwei Ebenen erfolgen. 

Zum einen können lokale und regionale Akteure aktiv an den zentralen Mitwirkungsveranstaltungen teil­nehmen. Diese sind für alle Interessierten geöffnet und stellen offene Plattformen des Ideen- und Erfahrungsaustausches für das Agglomerations­programm dar. Zum anderen ist es aber auch wünschenswert, dass an den dezentralen Korridor­workshops  Experten, Projekt­interessierte und/oder Kooperationspartner mitwirken, die aus der Sicht der jeweiligen teilräumlichen Spezifika heraus qualitative Handlungsbeiträge erbringen können. Ein spezifisches Mitwirkungskonzept für die einzelnen Korridore ist derzeit noch nicht erarbeitet, die Korridore haben aber die Aufgabe, sich auch in prozessualer Hinsicht selbst zu organisieren. Wichtig wäre es auf dieser Ebene, daß sich möglichst viele Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an der Diskussion der strategischen, für die zukünftige Korridorentwicklung zentralen Fragestellungen beteiligen. Nur so kann die vom Agglomerationsprogramm gewünschte Qualität und Nachhaltigkeit in den zu entwickelnden Konzepten und Projekten sichergestellt werden.