Die Mitwirkung

Es ist offensichtlich, dass das Agglo­merations­programm Basel nur dann die not­wendige Akzep­tanz erfahren kann, wenn sowohl bei seiner Ent­stehung als auch bei seiner Um­setzung eine möglichst breite Mit­wirkung der unter­schiedlichsten lokalen und regionalen Akteure sicher­gestellt ist.

Deren Erfahrungswissen ist sowohl für die Bewertung der identifizierten Stärken und Schwächen als auch die Konzipierung und Realisierung relevanter Handlungsansätze eine unverzichtbare Voraussetzung. In der 3. Generation kommt es dabei ganz besonders darauf an, dass die Korridore selbst auf der Basis der im Zukunftsbild gemachten Zielaussagen, in einen integrativen Diskurs eintreten, der es ermöglicht, Vorstellungen und Projekt­ideen im Konsens sowie in bilateraler Trägerschaft grenzüberschreitend zu entwickeln. 

Das Agglomerationsprogramm versteht sich nicht als Top-Down Ansatz einer dominierenden Kernstadt sondern setzt voraus, dass die Korridore selbst aktiv sich an seiner Entwicklung und Umsetzung beteiligen.

Ohne dezentrale Mitwirkung kann es keinen Mehrwert für den Gesamtraum geben, die trinationale Metropolitanregion ist immer nur so stark, wie die strategischen Entwicklungsziele in den Themenfeldern von den Korridoren auch gelebt und getragen werden. Mitwirkung im Agglomerationsprogramm ist damit nicht nur ein zentrales methodisches Merkmal des Prozesses – sie ist vielmehr Voraussetzung und Maßstab einer gelebten und zukunftsgerichteten Trinationalität im Großraum Basel.